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Metropolregion Hamburg

Historie

Die erste Erwähnung Büttels findet man aus dem Jahre 1318. Der frühere Ortsname lautete „van deme Butle“. Büttel ist wahrscheinlich eine Siedlung aus der Frankenzeit. Bei einem Streitgefecht 1331 zwischen dem Landesherrn Graf Gerhard III von Holstein und König Christoph II von Dänemark rettete ein Bütteler Bauer den Grafen Gerhard aus einer lebensgefährlichen Lage, als dieser vom Pferd stürzte. Aus Dank dafür befreite er das ganze Dorf Büttel von der Steuer. Die Elbe auf der einen Seite und die Moorgebiete auf der anderen Seite Büttels bestimmten jahrhundertelang das Leben dort. 1765 wurde mit dem Bütteler Kanal eine schiffbare Verbindung zwischen dem Kudensee und Büttel geschaffen. Auf diesem Kanal wurde hauptsächlich Torf transportiert, der im Bütteler Hafen zum Weitertransport nach Hamburg umgeladen wurde. Im Deichvorland befand sich „Die Bösch“ eine Lotsenstation an der Elbe. Alle von See nach Hamburg fahrenden Schiffe nahmen hier einen Lotsen an Bord. Diese wurde 1895 mit der Eröffnung des Nord-Ostsee-Kanals nach Brunsbüttel verlegt.

Der Bütteler Hafen verlor immer mehr an Bedeutung und die große Flotte von bis zu 64 Ewern verschwand. In die Bütteler Schleuse wurde 1952 ein Schöpfwerk eingebaut.  In den 60er Jahren stufte die Landesplanung die Region zwischen Elbe und Nord-Ostsee-Kanal  als günstigen Standort für Chemie- und Energiebetriebe ein. Ab 1979 begann die offizielle Umsiedlung der 750 Bütteler Bürger, die 1987 abgeschlossen war. Von den 225 Hofstellen und Wohngebäuden blieben 17 übrig.

In dem Buch „Büttel an der Elbe“  haben einige Bütteler Bürger ihre Erinnerungen an „Ihr Büttel“  aufgeschrieben und lassen es so noch einmal aufleben.

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