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Metropolregion Hamburg

Historie & Wappen

Kudensee wurde 1454 erstmalig mit der Bezeichnung „Uth dem Kudensee“ urkundlich erwähnt. Die alte Ducht gehörte zum Kirchspiel St. Margarethen. Sie nahm von jeher eine Sonderstellung in dem Kirchspiel ein, da sie durch eine breite Moorschicht vom Kirchspiel getrennt war. Die unwegsamen Moorflächen am weiten, aber flachen Kudensee dienten als Zuflucht für landflüchtiges und fahrendes Volk, die sich zu einer Bauernschaft zusammenschlossen. 1765 wurde der Bütteler Kanal zur Entwässerung des Kudensees und als Transportweg für den in den Moorgebieten abgebauten Torf angelegt. Das Jahr 1877 brachte mit dem Bau der Marschbahn und das Jahr 1895 mit dem Bau des Kaiser-Wilhelm-Kanals (jetzt Nord-Ostsee-Kanal) weitere entscheidende Veränderungen für die Gemeinde. Die erste Erwähnung einer Schule in Kudensee stammt aus dem Jahre 1664. Das erste Schulhaus wurde 1703 errichtet.

Seit 2002 besitzt die Gemeinde ein eigenes Wappen. Die Wappenbeschreibung lautet: "In blau ein links gewendetes silbernes einmastiges Boot mit voller Besegelung, darunter zwei gekreuzte goldene Pfeifen."

Das Wappen spiegelt die Tradition des sogenannten Kudenseer Kahns wieder, der jahrhundertelang den in den Mooren abgebauten Torf auf dem Bütteler Kanal zur Elbe nach Büttel transportiert hat. Die goldenen Pfeifen beziehen sich auf eine Sitte der Kudenseer Frauen Pfeifen zu rauchen.

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