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Eiscafe Rialto – original italienischer Eisgenuß

Firmenporträt - Ein Artikel von Carsten Döhler

Wilster Eine quietschvergnügte Kinderschar- Pardon, junge Damen und Herren – studiert die Karte, wählt aus und bestellt die Lieblingssorten und Lieblingseisbecher.
Geburtstagskind Janine Pesch hat ihre Gäste, die mit ihr den zehnten Geburtstag feiern, ins Eiscafe eingeladen. Favoriten unter den vielen Eissorten sind Vanille, weiße Schokolade und Kaugummi. „Lecker“, da sind dich alle einig. Und als die fröhliche Schar nach einiger Zeit weiterzieht, muß es noch eine Tüte auf die Hand sein, für unterwegs.
Annita De Zulian strahlt und freut sich, wenn ihre Gäste zufrieden sind.
Gemeinsam mit ihrer Familie betreibt sie das Rialto. Sie selbst steht mit ihrer Tochter Melanie und ihrem Schwiegersohn Jens hinter dem Tresen, türmt Eiskugeln auf Waffeln und in Becher, zaubert tropisch leuchtende Eisbecher. Ihr Mann Konrad Christen steht derweil in der Eisküche und sorgt für Nachschub an leckeren Eissorten.

Zur Zeit werden hier 36 Sorten hergestellt. Wussten Sie, dass Eis gekocht wird? Doch wird es. Milch, Eier, Zucker werden gemeinsam pasteurisiert, damit auch alles sauber und hygienisch zugeht, dann mit den restlichen Zutaten gemischt, abgekühlt und schließlich so lange gerührt, bis cremiges Eis entstanden ist. Es werden Portionen von jeweils 5 Litern hergestellt, die auch meistens am gleichen Tag noch „vernascht“ werden.
Bei einigen Sorten reicht das nicht, da wird mehr gebraucht, zum Beispiel Vanille. Mich würden ja die genauen Rezepte und Zutaten interessieren. Aber Fehlanzeige, die erfahre ich nicht. Die werden nur unter Eismachern als eine Art Familiengeheimnis weitergegeben. Immerhin erfahre ich, wie Straciatella hergestellt wird. Und probieren darf ich das ganz frische Eis ach gleich. Wirklich sehr lecker. Aber es gibt auch noch die zweite Eisart, nicht auf Milch-, sondern auch Wasserbasis. Mit vielen Früchten.

In der Küche und hinterm Tresen geht es blitzsauber zu, da kann die regelmäßige Kontrolle und Überwachung ruhig jederzeit kommen.
Annita De Zulian und Melanie Christen haben fleißig die Schulbank gedrückt und sind geprüfte Speiseeisherstellerinnen, und Konrad Christen hat die speziellen Techniken und Rezepte eines alten italienischen Eismachers mitgebracht, als die Familie 1978 nach Wilster kam und mit der Eisdiele anfing.

Seitdem ist das Rialto gewachsen und zu einer festen Einrichtung am Markt in Wilster geworden. Hier kann man auch nur mal so, nach dem Einkauf oder in der Mittagspause ein Eis essen, seinen Capuccino, Milchshake oder Cocktail trinken. „Hawaitraum“ und „Blauer Engel“, das klingt doch sehr spannend. Schmeckt auch toll.
Neu gestaltet wurde der Innenraum vor einiger Zeit, ganz neu gemalt zeigt eine Wand jetzt eine Szene aus Venedig, mit Blick auf die Rialtobrücke, die dem Eiscafe zu seinem Namen verholfen hat. Seitlich zieren Figuren der Commedia del ´ Arte, z.B. die Columbia, die Wände.
Vor einer solchen Kulisse schmeckt das Eis noch italienischer und noch besser. Gemalt hat diese Wandbilder Loretta Galli, gelernte Restauratorin und Nichte der Chefin.

Im Cafe sind vier Leute fest und weitere vier als Aushilfen beschäftigt. Und die haben in der Hauptzeit reichlich zu tun, wenn bei schönem Wetter das Cafe voll besetzt ist und am Straßenverkauf eine kleine Schlange steht. Zur Zeit sind die Favoriten unter den über 60 Eisbechern der Erdbeerbecher und das Spagettieis. Annita De Zulian selbst würde den Atina-Becher bevorzugen. Demnächst gibt es eine neue Karte, da darf man gespannt auf weitere Kreationen sein. Denn davon kommen immer einige dazu.
Wenn das Eiscafe im Winter eine Pause macht und die Familie sich um Weiterbildung, Schule, Messen und alles Neue rund ums Eis kümmert, werden neue Ideen ausgetüftelt und probiert.

Mehr Informationen über Eis und das Angebot des Rialto gibt es auch unter www.wilster.de/rialto und telefonisch unter 04823 / 8201 oder

 
   
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