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Metropolregion Hamburg

  • Kreuzfahrtschiff auf der Elbe

Vaterschaftsanerkennung

Zuständigkeitssuche


Quelle der Inhalte:
Landesportal Schleswig-Holstein

Vater eines Kindes ist rechtlich in folgender Rangfolge der Mann,


Beschreibung

  • der zum Zeitpunkt der Geburt mit der Mutter des Kindes verheiratet ist,
  • der die Vaterschaft anerkannt hat oder
  • dessen Vaterschaft gerichtlich festgestellt ist.

Rechtlicher Vater Ihres nichtehelichen Kindes können Sie daher werden, indem Sie die Vaterschaft anerkennen. Das ist allerdings nicht möglich, solange noch die rechtliche Vaterschaft eines anderen Mannes besteht.

Die Anerkennung der Vaterschaft ist schon vor der Geburt des Kindes zulässig. Sie bedarf der Zustimmung der Mutter und in besonderen Fällen auch des Kindes oder weiterer Personen. Die Anerkennung und die Zustimmung müssen öffentlich beurkundet werden.

Liegen die Urkunden über die Anerkennung der Vaterschaft und die Zustimmung zur Anerkennung schon vor der Beurkundung der Geburt durch das Standesamt vor, wird der Vater wie bei verheirateten Eltern von Anfang an mit im Geburtenbuch und in der Geburtsurkunde eingetragen. Bei einer späteren Anerkennung werden  Geburtenbuch und Geburtsurkunde nachträglich ergänzt.


Zuständigkeit

  • Sie können sich nach Ihrer Wahl wenden an das Jugendamt in Ihrem Kreis oder in Ihrer kreisfreien Stadt,
  • das Standesamt Ihrer Gemeinde, Ihres Amtes, Ihrer Stadt,
  • das Amtsgericht oder
  • eine Notarin/einen Notar.

Jugendämter in Schleswig-Holstein


Kosten

Die Beurkundung ist gebührenfrei, allerdings können bei der Beurkundung durch das Amtsgericht und durch eine Notarin/Notar Auslagen anfallen.


erforderliche Unterlagen

für die Anerkennungserklärung des Vaters:

  • eigener Personalausweis oder Reisepass,
  • eigene Geburtsurkunde
  • Geburtsurkunde des Kindes (nach der Geburt) beziehungsweise Nachweis des voraussichtlichen Geburtsdatums (vor der Geburt, z.B. durch den Mutterpass)

für die Zustimmungserklärung der Mutter:

  • eigener Personalausweis oder Reisepass,
  • eigene Geburtsurkunde
  • sofern die Zustimmung nachträglich erklärt wird: Anerkennungserklärung des Vaters in beglaubigter Abschrift: und Geburtsurkunde des Kindes (nach der Geburt) beziehungsweise Nachweis des voraussichtlichen Geburtsdatums (vor der Geburt, z.B. durch den Mutterpass)

Sofern weitere Personen der Vaterschaftsanerkennung zustimmen müssen, benötigen diese ebenfalls ihren Personalausweis oder Reisepass.

Im Einzelfall können weitere Unterlagen notwendig sein. Wenden Sie sich bei Bedarf vorab an die beurkundende Stelle


Rechtsgrundlage

§ 1592, 1594 ff. Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)

§§ 1591 ff. BGB


Weitere Informationen

Haben Sie die Vaterschaft wirksam anerkannt und sind Sie damit rechtlicher Vater Ihres Kindes, so entstehen automatisch Unterhalts- und Erbansprüche sowie das Recht auf Umgang. Auch können Sie von der Mutter verlangen, dass Sie Ihnen Auskunft über die persönlichen Verhältnisse Ihres Kindes erteilt, soweit dies nicht seinem Wohl widerspricht.

Das (Mit-)Sorgerecht steht Ihnen jedoch erst zu, wenn Sie und die Mutter des Kindes erklären, dass Sie die elterliche Sorge gemeinsam übernehmen wollen ( Sorgeerklärungen ). Wenn Sie die Vaterschaft beim Jugendamt oder einer Notarin/einem Notar anerkennen, können Sie zugleich auch Sorgeerklärungen abgeben.


verwandte Vorgänge


Ansprechpartner

Kreis Steinburg

Viktoriastraße 16 - 18
25524 Itzehoe
Tel: +49 4821 690   |   Fax: +49 4821 69356
E-Mail: info[at]steinburg.de
Web: www.steinburg.de


Stadt Wilster

Kohlmarkt 25
25554 Wilster
Tel: +49 4823 9482-0   |   Fax: +49 4823 9482-20
E-Mail: amt[at]wilstermarsch.de
Web: www.wilster.de


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